Unser Abenteuer in Peking

Peking - Unser Abenteuer

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Au
Unsere erste Woche
06.08.2017 16:17

Unglaublich wie schnell die erste Woche verging.

In Beijing sind wir mitten im Hochsommer. Die Temperaturen belaufen sich zwischen 32 und 43 Grad, bei einer Luftfeuchtigkeit zwischen 35 und 75%. Alle Gebäude sind klimatisiert. Eigentlich ein Wunder, dass wir uns bisher noch nicht erkältet haben. Mittlerweile haben wir immer auch lange Klamotten für die Minis dabei, dass wir ihnen im Notfall etwas drüberziehen können. Die Luftqualität war in der ersten Woche überwiegend gut. Mittlerweile können wir anhand der Sichtweite ganz gut abschätzen, wie die Luftwerte sind. Aber dank unserer App schauen wir zur Kontrolle immer mal wieder auch aufs Handy. Da die Masken für die Minis leider noch zu groß sind (obwohl sie schon die XS bekommen haben), werden wir ab einem AQI von 200 zunächst drinnen bleiben.  Diesen Wert hatten wir in der ersten Woche aber noch nicht.

Mayla und Mika ziehen alle Blicke auf sich. Die zwei Minis sind hier wie eine Attraktion. Sie werden von den Menschen angehimmelt. Überall drehen sich die Leute um, selbst ältere Opis bekommen ein fettes Lächeln auf ihren Lippen. Die Frauen fangen meist an rumzuquietschen, "how cute they are" ;o)

Dank unserer beiden Mäuse haben wir aber auch schon eine ganz tolle chinesische Familie kennengelernt. Gestern haben wir uns mit den Dreien im Solana - einer großen Shoppingmall" getroffen und tolle Stunden am Nachmittag miteinander verbracht.

Mayla bedankt sich mittlerweile auf chinesisch à la xie xie. Total süß :o)

An allen Ecken stehen hier Obstverkäufer. Die Pfirsiche sind so groß wie die Äpfel in Deutschland und mega lecker. Zur Sicherheit waschen wir das Obst ordentlich ab und schälen es auch.

Insgesamt haben wir bisher sehr lecker gegessen. Ja, es schmeckt anders und manchmal sieht es auch ungewöhnlich aus, gekostet haben wir trotzdem alles, was uns auf den Tisch gestellt wurde. Uuuuund auch alles vertragen. Toi toi toi... Okay, von Garküchen lass ich mal lieber die Finger... Ich muss mein Schicksal ja nicht herausfordern. Sven is(s)t da ja etwas (welt-)offener.

Bei den vielen doch positiven Eindrücken, gibt es trotzdem auch Kehrseiten:

In den ersten Tagen empfand ich den Straßenverkehr sehr unübersichtlich. Überall parken Autos, so dass ich mit dem Geschwisterkinderwagen kaum durchkomme. Haben die Autofahrer an einer Kreuzung rot, wird trotzdem immer rechts abgebogen. Da muss man wirklich tierisch aufpassen. Nur selten wird gebremst.

Gehwegschäden werden nicht repariert. Hoffentlich brechen wir uns hier nicht die Knochen.

Facebook, Twitter, Instagram und co funktionieren wirklich nicht, sehr schade. Leichte Entziehungserscheinigungen habe ich schon :-/ Aber ich werde es überleben. :o)

 

Fotos gibt es hier: ./photoalbum?aid=45755679

 

 

 

 

 

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