Unser Abenteuer in Peking

Peking - Unser Abenteuer

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Ju
Unser Flug
29.07.2017 12:42

    

Was war das für'n Stress vor dem Flug nach Peking. Physisch als auch psychisch. Die Gedanken um den Abschied schwirrten gerade mir ständig im Kopf herum und nur wenn ich daran dachte, floss schon mal das ein oder andere Tränchen. Man, also Frau zerdenkt sich das eben alles... Sven war noch so im Wuselwahn, er hatte sich über's Abschiednehmen und dem Flug überhaupt keine Gedanken gemacht. Aber er denkt ja eh immer positiv 😊 Die letzten Vorbereitungen haben wir dann doch ganz gut gemeistert und wir machten uns auf zum Flughafen. Meine Freundin Simone scheuchte ich vom Gate C zu A und wieder zurück ;), nur weil Sven mal wieder etwas verplant war 😂🤣  Zu meiner grooooßen Überraschung standen von meinen "Beaglefreundinnen" noch meine liebe Manu und Anette da... Okay, da war im Überraschungsmoment kein Halten mehr und es brach aus mir raus... War aber ganz gut so, so war das Angestaute schon mal ein wenig weg. Nach dem Aufgeben des ganzen vielen Gepäcks hieß es dann wirklich Abschiednehmen. Puuuh, es fiel mir noch viel schwerer als erwartet. Aber nach dem Motto "kurz und schmerzlos", haben wir alle das dann ganz gut geschafft. Meine Eltern, mein Bruder, Christian - unserem sehr guten Freund, Manu, Simone und Anette haben wir Tschüss gesagt. Ein Foto als Andenken haben wir noch gemacht und dann ging es Richtung Sicherheitszone und "auf zur Lounge".

Zwischendurch kam uns echt die Frage, warum wir eigentlich jeweils nur zwei Arme haben??? Ich trug Mika in der Manduca, Sven Mayla auf den Schultern. Dazu noch zwei Handgepäckskoffer, Wickeltasche, Kamerarucksack, Rucksack und Handtasche :) Mannometer... Packesel ist harmlos... Aber auch das haben wir doch routiniert hinter uns gebracht... man war ich zu dem Zeitpunkt schon durchgeschwitzt :)

Der Aufenthalt in der Lounge im Tegeler Flughafen verging wie im Fluge. Wir nahmen noch einen kleinen Snack zu uns und dann ging es auch schon los in den Flieger... Aber nein, der Flieger stand mitten auf dem Rollfeld mit einer laaaaaaangen Treppe nach oben. An dieser Stelle erinnere ich nochmal ohne weitere Worte an die Packesel :o))))

 

Der Flug: Wir, zwei Erwachsene, ein Kleinkind, was sich manchmal zu einem kleinen Teufelchen transformieren konnte und ein Baby also auf einem Langstreckenflug in der Businessklasse. Boah, hatte ich Respekt davor und bin vom schlimmsten ausgegangen. Eine tobende brüllende Püppi, welche keine 5 Minuten sitzen bleibt und ein eigentlich gechillter Babyboy, welcher einfach extremst müde und auch entsprechend "gut" ;-) drauf ist. Wir gingen vom Comedyprogramm oder doch eher vom "Screem-Bühnenstück" für alle anderen Businessklassepassagiere aus. Lange Rede, kurzer Sinn. Es kam anders. Unsere Minis haben sich von ihrer alller-alller-allerbesten Seite gezeigt. Von neuneinhalb Stunden Flug haben sie siebeneinhalb Stunden gegrunzt und die restlichen zwei Stunden waren sie gut drauf. Wer hätte das gedacht 😁 

Unser Umzug
Unsere erste Woche

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